A F R I K A 4 K I D S
   
  - Ein Projekt des CV-Afrika-Hilfe e.V.
   
     
Lern doch einfach

etwas über Afrika!

     

 
AccraAccra
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Accra
Bild anzeigen
Koordinaten 5° 33′ N, 0° 13′ WKoordinaten: 5° 33′ N, 0° 13′ W
Basisdaten
Staat Ghana

Region

Greater Accra Region
Distrikt Accra Metropolitan Area
Höhe 20 m
Fläche 185 km²
Einwohner 2.291.352 (1. Januar 2012)
Dichte 12.385,7 Ew./km²
Politik
Gouverneur Stanley N. A. Blankson
Kultur
Partnerstädte Vereinigte StaatenBild anzeigen Chicago
Vereinigte StaatenBild anzeigen Washington, D.C.
Innenstadt von Accra
Bild anzeigen
Markthalle in Accra 1903
Bild anzeigen
Independence-Arch
Bild anzeigen
Straße in der Nähe des Makola Market

Accra (in der Sprache der Akan: Nkran) ist die Hauptstadt Ghanas und mit 2.291.352 Einwohnern (Stand: 2012)[1] die größte Stadt des Landes sowie dessen administratives und wirtschaftliches Zentrum.[2] Hauptsächlich werden Nahrungsmittel, Sperrholz, Textilien und Chemikalien hergestellt. Accra bildet mit der Stadt Tema und dem gemeinsamen Umland die Greater Accra Region, eine von zehn Regionen Ghanas. Mit dem Kotoka International Airport verfügt die Stadt über einen internationalen Flughafen.

Die Elektromülldeponie des im westlichen Stadtgebiet gelegenen Viertels Agbogbloshie wurde 2013 von der Umweltorganisation Blacksmith Institute zu einem der schmutzigsten Orte der Welt gewählt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Öffentliche Einrichtungen
  • 3 Stadtviertel von Accra
  • 4 Söhne und Töchter der Stadt
  • 5 Partnerstädte
  • 6 Klimatabelle
  • 7 Siehe auch
  • 8 Einzelnachweise
  • 9 Weblinks

Geschichte

Accra wurde im 15. Jahrhundert von den Ga gegründet, die dort Handel mit den Europäern treiben wollten. Ein erstes, von den Portugiesen errichtetes Fort wurde jedoch bald von den Einheimischen niedergebrannt. Obwohl Accra keine Verbindung zu einer der großen Handelsrouten hatte, errichteten aufgrund der günstigen Voraussetzungen für einen natürlichen Hafen im 17. Jahrhundert mehrere europäische Mächte Befestigungen in und um Accra: die Niederländer 1605 das Fort Ussher, die Schweden 1657 die Christiansborg (die kurz darauf von den Dänen übernommen wurde) und schließlich die Engländer 1673 James Fort. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es daher einen britischen, einen niederländischen und einen dänischen Stadtteil Accras.

Ein Erdbeben zerstörte 1862 Accra einschließlich seiner europäischen Forts in weiten Teilen. 1877 wurde die Hauptstadt der damaligen britischen Kolonie „Goldküste“ von Cape Coast nach Accra verlegt. „Gesundheitliche Gründe“ wurden unter anderem angeführt für diese Entscheidung. Die Briten wollten hier eine Stadt nach ihren Vorstellungen errichten, um sich so vor den „Krankheiten der Einheimischen“ zu schützen.

Stadtplanerische Vorschriften wurden nach britischem Vorbild erlassen, Slumviertel beseitigt und ein rechteckiges Straßen- und Bebauungssystem angelegt. Die einheimische Bevölkerung wurde in die überfüllte „Native Town“ nördlich der europäischen Stadt verdrängt. Östlich entstanden britische Vororte und z. B. ein Cricket- und ein Golfplatz sowie eine Pferderennbahn. 1899 war Accra der geschäftigste Hafen der Goldküste. Accras Bedeutung lag allerdings in seinen Handelsaktivitäten; die Produktion und Weiterverarbeitung von Gütern unterlag Begrenzungen durch die koloniale Gesetzgebung. Ein „Zentraler Geschäftsdistrikt“ wurde für europäische Geschäftsleute aus anderen Ländern als Umschlags-, Lager- und Bankenbereich eingerichtet. Nach dem Bau einer Eisenbahnverbindung nach Sekondi-Takoradi entwickelte sich Accra endgültig zum wirtschaftlichen Zentrum Ghanas.

Als Hauptstadt der Kronkolonie wurde Accra bald auch zum Zentrum des zivilen Widerstandes gegen die Kolonialherrschaft. 1869 scheiterte zwar ein Versuch, nach dem Vorbild der zeitgleich gebildeten Fantiföderation eine Accra Native Confederation als ersten Schritt zur Selbstverwaltung der Region einzurichten; 1897 jedoch verhinderte die „Gesellschaft zum Schutz der Rechte der Eingeborenen“ (Aboriginal Rights Protection Society) in Accra einen Erlass, der unbebautes und -bewohntes Land automatisch zum Eigentum der Kolonialmacht machen sollte. 1920 kamen in Accra 20 Delegierte aus allen Teilen Britisch-Westafrikas zusammen und gründeten hier den National Congress of British West Africa, der sich für mehr soziale und politische Rechte der Einheimischen einsetzte. 1948 kam es zu den sogenannten Accra-Unruhen, nachdem mehrere friedliche Demonstranten erschossen worden waren. Diese Unruhen waren ein „Geburtshelfer“ der Unabhängigkeitsbewegung Ghanas und machten den späteren ersten Präsidenten Kwame Nkrumah landesweit bekannt.

Nach der Unabhängigkeit erklärte Nkrumah Accra zur „Hauptstadt und Wachstumszentrum der nationalen Ökonomie“ Ghanas und förderte die Stadt entsprechend.

Öffentliche Einrichtungen

In Accra befindet sich das Nationalmuseum, die ghanaische Akademie der Künste und Wissenschaften, die Universität von Ghana im Stadtteil Legon, die Fachhochschule Accra Polytechnic, das Nationalarchiv und Ghanas Zentralbibliothek.

In Accras Vorort Korle Bu befindet sich die Medizinische Universitätsklinik, das Korle Bu Teaching Hospital. Es zählt zu den modernsten Kliniken Westafrikas. Hier befinden sich neben der Inneren Medizin, Chirurgie und weiteren Abteilungen das einzige Zentrum für Brandwunden und eine der wenigen Strahlentherapie-Einrichtungen dieser Region.

Stadtviertel von Accra

  • Korle Gonno
  • Jamestown
  • Victoriaborg
  • Korle Lagoon
  • Kaneshie
  • Central Accra
  • CBD
  • The Ridge
  • Nima
  • Osu
  • Adabraka
  • Accra New Town
  • Cantonments
  • Labadi
  • North Ridge
  • Airport Residential Area
  • Dzorwulu
  • Asylum Down
  • Agbogbloshie

Söhne und Töchter der Stadt

  • Ruky Abdulai (* 1985), kanadische Leichtathletin ghanaischer Herkunft
  • Nana Abrokwa (* 1968), deutscher Rapper und DJ
  • Patrick K. Addai (* 1969), Kinderbuchautor und Schauspieler
  • Daniel Addo (* 1976), Fußballspieler
  • Eric Addo (* 1978), Fußballspieler
  • Lee Addy (* 1990), Fußballspieler
  • Mustapha Tettey Addy (* 1942), Trommler
  • Lawrence Adjei (* 1979), Fußballspieler
  • Godfried Aduobe (* 1975), Fußballspieler
  • Lawrence Aidoo (* 1982), Fußballspieler
  • Charles Akonnor (* 1974), ghanaisch-deutscher Fußballspieler
  • Jerry Akaminko (* 1988), Fußballspieler
  • Éric Akoto (* 1980), togolesischer Fußballspieler ghanaischer Herkunft
  • Charles Amoah (* 1975), Fußballspieler
  • Joseph Arthur Ankrah (1915–1992), Staatschef von Ghana (1966–1969)
  • Anthony Annan (* 1986), Fußballspieler
  • Stephen Appiah (* 1980), Fußballspieler und -trainer
  • Emmanuel Baffour (* 1989), Fußballspieler
  • Ahmed Barusso (* 1984), Fußballspieler
  • Cofie Bekoe (* 1988), Fußballspieler
  • Eddie Blay (1937–2006), Boxer
  • Richmond Boakye (* 1993), Fußballspieler
  • Benjamin Boateng (* 1991), Fußballspieler
  • Derek Boateng (* 1983), Fußballspieler
  • John Boye (* 1987), Fußballspieler
  • Harriet Bruce-Annan (* 1965), Programmiererin und Entwicklungshelferin
  • Raman Chibsah (* 1993), Fußballspieler
  • Marcel Desailly (* 1968), französischer Fußballspieler
  • Godfred Donsah (* 1996), Fußballspieler
  • Davidson Eden (* 1988), deutsch-ghanaischer Fußballspieler
  • Michael Essien (* 1982), Fußballspieler
  • Joe Tex Frimpong (* 1982), Fußballspieler
  • Asamoah Gyan (* 1985), Fußballspieler
  • Gabriel Edoe Kumordji (* 1956), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Keta-Akatsi
  • Bernard Kyere (* 1995), deutsch-ghanaischer Fußballspieler
  • Nii Lamptey (* 1974), Fußballspieler
  • Lumor (* 1996), Fußballspieler
  • Roberto Massimo (* 2000), deutsch-italienischer Fußballspieler
  • Peter Mensah (* 1959), kanadisch-ghanaischer Schauspieler
  • Alex Nyarko (* 1973), Fußballspieler
  • Razak Pimpong (* 1982), Fußballspieler
  • Kofi Amoah Prah (* 1974), deutscher Weitspringer
  • Lawrence Quaye (* 1984), Fußballspieler mit katarischem Pass
  • Jerry Rawlings (* 1947), Präsident von Ghana (1981–2001)
  • Brimah Razak (* 1987), Fußballspieler
  • Christian Saba (* 1978), Fußballspieler
  • Myles Sanko (* 1980), Soul- und Jazzsänger
  • Hans Nunoo Sarpei (* 1998), Fußballspieler
  • Charles Takyi (* 1984), deutsch-ghanaischer Fußballspieler
  • Anthony Tieku (* 1974), Fußballspieler
  • Isaac Vorsah (* 1988), Fußballspieler
  • Guy Warren (1923–2008), Jazzmusiker
  • Anthony Yeboah (* 1966), Fußballspieler
  • Aziz Zakari (* 1976), Leichtathlet

Partnerstädte

  • Vereinigte StaatenBild anzeigen Chicago
  • Vereinigte StaatenBild anzeigen Washington, D.C.

Klimatabelle

Accra
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
16
 
32
23
 
 
30
 
32
24
 
 
61
 
32
24
 
 
90
 
32
24
 
 
137
 
31
23
 
 
201
 
29
23
 
 
52
 
27
22
 
 
17
 
27
21
 
 
44
 
29
22
 
 
61
 
30
22
 
 
35
 
31
23
 
 
21
 
31
23
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: [3]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Accra
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 31,7 32,1 32,1 31,8 30,9 28,9 27,4 27,4 28,7 30,0 31,3 31,1 Ø 30,3
Min. Temperatur (°C) 22,9 23,6 23,7 23,7 23,4 22,6 21,9 21,4 21,9 22,4 22,9 23,1 Ø 22,8
Niederschlag (mm) 16 30 61 90 137 201 52 17 44 61 35 21 Σ 765
Sonnenstunden (h/d) 6,8 7,3 6,9 7,3 6,8 4,7 4,7 5,0 5,7 7,3 7,9 7,8 Ø 6,5
Regentage (d) 1 2 4 6 9 10 4 3 4 6 3 2 Σ 54
Wassertemperatur (°C) 27 27 28 28 28 27 26 24 25 25 27 27 Ø 26,6
Luftfeuchtigkeit (%) 77 78 79 80 81 85 84 83 81 82 80 80 Ø 80,8
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
31,7
22,9
32,1
23,6
32,1
23,7
31,8
23,7
30,9
23,4
28,9
22,6
27,4
21,9
27,4
21,4
28,7
21,9
30,0
22,4
31,3
22,9
31,1
23,1
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
16
30
61
90
137
201
52
17
44
61
35
21
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [3]

Siehe auch

  • Elektromülldeponie Agbogbloshie

Einzelnachweise

  1. Ghana Statistical Service - Social and Demographic Statistics in Englisch
  2. Greater Accra auf ghana.gov.gh in Englisch
  3. wetterkontor.de

Weblinks

Bild anzeigen Commons: Accra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Bild anzeigen Wikinews: Accra – in den Nachrichten
Bild anzeigen Wiktionary: Accra – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • University of Ghana (in Legon, Vorort von Accra)
  • Zur Geschichte Accras (engl.)
  • zu den Stadtvierteln Accras

 


Dieser Text stammt aus der Wikipedia. Bitte bearbeiten Sie ihn dort, damit die Änderungen allen zu Gute kommen. Danke.

Zum Bearbeiten öffnen | Versionsgeschichte des Artikels | Lizenzbestimmungen der Wikipedia

 

 

 

 
Startseite

 

Ghana 2010
Ghana 2012
Schuleinweihung Togo 2012
Kenia 2011
Kamerun 2012

 

Calvin - ein Junge aus Uganda

Gummiköpfe

Herstellung von Kante-Clothes

Kinderfrühstück aus Cassawa, Gari

Kindersport

Kossi - eine Bildergeschichte aus Togo

Malbuch für Kinder - ich male einen Löwen bunt

NEU Kinder in Ghana

Nikolaus Brauchtum

Rainbow-Schüler aus Kamerun singen der CV Afrika Hilfe ein Lied

Schule in Afrika

Tiere aus Afrika

Vom Kakao zum Kakaopulver

 

Karnevalssonntagspredigt 2010
Karnevalssonntagspredigt 2011
Karnevalssonntagspredigt 2012
Karnevalssonntagspredigt 2014

 

KAMERUN

Provinzen: Centre, Extrême-Nord, Ouest, Sud

Fluss: Benue, Logone, Schari

Stadt, Ort: Yaoundé, Kousséri, Bafia, Douala

See: Manoun-See, Nyos-See, Tschadsee

Nationalpark: Wildtierreservat Dja, Waza (Kamerun), Korup-Nationalpark

Ethnie: Oku, Tikar, Bangando, Batanga, Moundang

Kameruner: Joseph Bessala, Sakio Bika, Roger Milla, Njoya

Allgemein: Adolf von Duisburg, Sao, Iwindo, Neukamerun, Britisch-Kamerun, Geschichte Kameruns

Gouverneur: Karl Ebermaier, Jesko von Puttkamer, Julius Freiherr von Soden

Geldwesen: Zentralafrikanische Zentralbank, Westafrikanisches Pfund, CFA-Franc-Zone, CFA-Franc BEAC

Künstler: Werewere-Liking Gnepo, Ferdinand Oyono, Wes Madiko, Calixthe Beyala

Allgemein: Liste der olympischen Medaillengewinner aus Kamerun

Fußball: Albert Baning, Amadou Rabihou, Samuel Eto’o, Serge Branco, Marc-Vivien Foé, Patrick Alphonse Bengondo, Kamerunische Fußballnationalmannschaft, Première Division (Kamerun)

 

Ghana
Volta - Pra - Tano - Bia - Bosumtwi - Volta-Stausee

Mount Afadjato - Mount Dzebobo - Akwapim-Togo-Kette - Atakora-Gebirgskette - Hochland von Ashanti

Liste der Städte - Liste der historischen Forts - Accra - Kumasi - Elmina - Cape Coast - Yendi - Sekondi-Takoradi - Tema - Winneba - Obuasi

   
     

 

 

Schon mit 25 Euro kann der Generationenvertrag in Sambarai Form annehmen. Dein Beitrag für den Bau eines Schweinestalls sichert die wichtige Selbstversorgung!

 

 

 

 

 

Dein Beitrag von 40 Euro gibt den Anstoß für ein regelmäßiges Einkommen. Durch die Anschaffung einer Maismühle kann die Pfarrgemeinde Schulgeld für die AIDS-Waisen verdienen!

Mit 60 Euro leistest Du einen wichtigen Beitrag zur Aufzucht eines Schweines. In einem luftdichten Behältnis ist das Futter gegen Fäulnis und Schädlinge geschützt: Eine runde Sache!Eine runde Sache für die Bildung!

     
   
     

 

  

 

Gemeinsam helfen wir mehr!

Gewusst?!? Mit der KAV Rheno-Fua-Ndem gibt es
auch eine afrikanische Verbindung im CV!

 

 

Dieses Internetangebot ist Teil des CV-Afrika-Hilfe Webauftritts.

Impressum

Datenschutz