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CFA-Franc-ZoneCFA-Franc-Zone
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Die CFA-Franc-Zonen:
  • CFA-Franc BCEAO (Wirtschaftsunion UEMOA)
  • CFA-Franc BEAC (Wirtschaftsunion CEMAC)
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    Satellitenfoto Afrikas: Nur kleine Teile der CFA-Zone sind Wüstengebiete, der überwiegende Teil der CFA-Zone liegt im subtropischen Regenwaldgebiet Afrikas.

    Die CFA-Franc-Zone bilden die Länder, in denen die zentralafrikanische Währung CFA-Franc BEAC bzw. die westafrikanische Währung CFA-Franc BCEAO gilt. Die meisten dieser Länder verbindet die ehemalige Zugehörigkeit zur Union française bzw. Communauté française und der durch die Bindung des CFA-Franc an den Franc bzw. Euro starke wirtschaftliche als auch politische Einfluss Frankreichs.[1]

    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Mitgliedsländer
      • 1.1 Zentralafrikanische Währung BEAC
      • 1.2 Westafrikanische Währung BCEAO
      • 1.3 Ehemalige Mitglieder
    • 2 Geschichte
      • 2.1 Kolonialzeit bis 1965
      • 2.2 Nach 1965
      • 2.3 Franc-Währungsraum heute
    • 3 Frankreichs Rolle in der CFA-Franc-Zone[19]
      • 3.1 CFA-Franc
        • 3.1.1 Beziehung zum Euro-Währungsraum
          • 3.1.1.1 Verbindungen zur Europäischen Union
          • 3.1.1.2 Entscheidung zur Euro-Wechselkursfrage
        • 3.1.2 Interne Entscheidungen
        • 3.1.3 Konvertibilität
        • 3.1.4 Währungsreserven
        • 3.1.5 Kritik am CFA-Finanzsystem
      • 3.2 Militärpräsenz Frankreichs
        • 3.2.1 Militärabkommen
        • 3.2.2 Militärbasen
        • 3.2.3 Militärinterventionen seit 1960
      • 3.3 Kritik an der CFA-Politik Frankreichs
    • 4 Demokratie und Freiheit im globalen Vergleich
      • 4.1 Demokratieindex
      • 4.2 Freiheitsindex
    • 5 Lebensstandard
      • 5.1 Einkommen, Verschuldung, Korruption
      • 5.2 Lebenserwartung, Gesundheitsversorgung, AIDS
      • 5.3 Hunger und Vitaminmangel
        • 5.3.1 Überfischung und gefährdete Nahrungsversorgung
      • 5.4 Rechte und Stellung von Frauen und Kindern
        • 5.4.1 Kinder
        • 5.4.2 Alphabetisierung und Bildungschancen
      • 5.5 Index der menschlichen Entwicklung
    • 6 Wirtschaft
      • 6.1 Bruttonationalprodukt und Wirtschaftswachstum
      • 6.2 Export
        • 6.2.1 Baumwolle
        • 6.2.2 Rohstoffe
          • 6.2.2.1 Erdöl
          • 6.2.2.2 Bodenschätze
          • 6.2.2.3 Uran
    • 7 Literatur
    • 8 Weblinks
    • 9 Einzelnachweise

    Mitgliedsländer

    Zentralafrikanische Währung BEAC

    • Äquatorialguinea (seit 1985, ehemalige spanische Kolonie)
    • Gabun
    • Kamerun
    • Republik Kongo
    • Tschad
    • Zentralafrikanische Republik

    Westafrikanische Währung BCEAO

    • Benin
    • Burkina Faso
    • Elfenbeinküste
    • Guinea-Bissau (ehemalige portugiesische Kolonie, seit 1997)
    • Mali (keine Mitgliedschaft zwischen 1962 und 1984)
    • Niger
    • Senegal
    • Togo

    Ehemalige Mitglieder

    • Guinea (BCEAO, bis 1960)
    • Madagaskar (BEAC, bis 1973)
    • Mauretanien (BCEAO, bis 1973)
    • die französischen Überseegebiete Saint-Pierre et Miquelon (bis 1974), Réunion (bis 1975) und Mayotte (bis 1976), die zum Französischen Franc überwechselten und seit 2002 den Euro verwenden

    Geschichte

    Kolonialzeit bis 1965

    Ab 1612 wurden im Senegal französische Handelsposten betrieben. 1677 wurde eine Kolonie gegründet. Ab 1840 wurde mit der Eroberung von West- und Zentralafrika begonnen. In der Folge wurde das eroberte Kolonialgebiet verwaltungstechnisch strukturiert. 1853 wurde per Dekret des französischen Kaisers die Banque du Sénégal gegründet, die auch das Recht erhielt, Banknoten für französische Niederlassungen in Afrika auszugeben.

    1895 wurde das Verwaltungsgebiet Französisch-Westafrika gegründet. Dieses Gebiet umfasste unter anderem auch die heutigen BCEAO-Staaten Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Mali, Niger und Senegal.

    1901 wurde die Banque du Sénégal in die Banque de l’Afrique Occidentale umgewandelt. Dieses Institut war währungstechnisch für die Kolonialverwaltungsgebiete Französisch-Westafrika und das (spätere) Französisch-Äquatorialafrika zuständig.

    1910 wurde das Verwaltungsgebiet Französisch-Äquatorialafrika gegründet. Dieses Gebiet umfasste die heutigen BEAC-Staaten Gabun, Republik Kongo, Tschad und die Zentralafrikanische Republik.

    1917 gab das General Gouvernement für Französisch-Äquatorialafrika 1- und 2-Franc-Banknoten als Notwährung heraus.

    1918 wurden die ehemaligen deutschen Kolonien Togo und Kamerun an das Währungsgebiet der Banque de l’Afrique Occidentale angeschlossen.

    1920 wurde die Banque de l’Afrique Occidentale offiziell mit der Herausgabe von speziellen Banknoten für Französisch-Äquatorialafrika beauftragt (davor eine Banknote für alle Gebiete). Dafür wurden anfangs reguläre Banknoten der Banque de l’Afrique Occidentale einfach „überdruckt“.

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    Französisch-Äquatorialafrika Währung bis 1945: Französisch-Äquatorialafrikanischer Franc
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    Französisch-Westafrika Währung bis 1945: Französisch-Westafrikanischer Franc

    1940 gab das Generalgouvernement für Französisch-Äquatorialafrika erneut Notgeld heraus.

    1941 ließen die Kräfte des Freien Frankreich unter Charles de Gaulle in Französisch-Äquatorialafrika Geldnoten für die dort von ihnen kontrollierten Kolonien drucken. Die Caisse Centrale de la France d’Outre-Mer wurde gegründet. Der Hauptteil der gesamten Streitkräfte des Freien Frankreich bestand zu diesem Zeitpunkt aus Tirailleurs sénégalais.

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    Seit 1945: CFA-Franc BEAC
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    Seit 1945: CFA-Franc BCEAO

    1945 wurden der Westafrikanische und der Äquatorialafrikanische Franc durch die beiden CFA-Franc ersetzt. CFA bedeutet zu diesem Zeitpunkt: Colonies Françaises d’Afrique.

    1946 trat die neue Verfassung und damit die Quatrième République Française in Kraft und machte Frankreich und seine Kolonien zur Union française.

    1955 wurde die Banque de l’Afrique Occidentale in Institut d’Emission de l’Afrique Occidentale Française et du Togo umbenannt. Gleichzeitig wurde das Institut d’Emission de l’Afrique Equatoriale Française et du Cameroun gegründet.

    Am 2. März 1956 wurde das Protektorat Frankreichs über Marokko beendet. Damit begann der etwa zehn Jahre dauernde Umgestaltungs- bzw. Auflösungsprozess des afrikanischen Teils des französischen Kolonialreichs. In Algerien hatte sich spätestens seit 1954 der Kampf der indigenen Bevölkerung für die Unabhängigkeit zu einem blutigen Krieg entwickelt. Während die französische Politik zunächst auf dem Standpunkt beharrt hatte, dass Algerien integraler Teil des französischen Staatsgebiets und damit seine Unabhängigkeit nicht verhandelbar sei, zeichnete sich 1958 eine Wille zum Kompromiss ab, der aber wiederum von Teilen der Armee und der europäischstämmigen Bevölkerung Algeriens abgelehnt wurde.

    In der Nacht vom 13. zum 14. Mai 1958 führte die französische Armee unter Führung von General Jacques Massu und General Raoul Salan einen Putsch gegen die Zentralregierung in Paris durch.[2][3][4] Am 27. Mai 1958 gab General Charles de Gaulle bekannt, er habe „das reguläre Verfahren für die Bildung einer republikanischen Regierung“ eingeleitet. Er warnte vor jeder Störung der öffentlichen Ordnung und sprach den militärischen Führern in Algier sein Vertrauen aus. Am nächsten Tag trat die französische Regierung unter Ministerpräsident Pierre Pflimlin zurück. In Paris fand eine Großkundgebung gegen die Machtübernahme Charles de Gaulles statt.

    Am 29. Mai 1958 berief der französische Staatspräsident René Coty General de Gaulle zum Ministerpräsidenten. Am 1. Juni billigte die französische Nationalversammlung mit 329 gegen 224 Stimmen diese Ernennung. Nachfolgend gewährte die Nationalversammlung de Gaulle außerordentliche Vollmachten, und vertagte sich sine die, d. h. es löste sich praktisch auf. Damit war die Quatrième République Française (Vierte Republik) beendet. De Gaulle ließ 1958 einen Verfassungsentwurf ausarbeiten, der gemäß seinen Vorstellungen ein schwaches Parlament und einen starken Präsidenten vorsah. Am 14. September beschlossen nach heftigen Debatten die Sozialistische und die Radikale Partei, die Annahme des Regierungsentwurfs für eine neue französische Verfassung zu empfehlen. Durch eine Volksabstimmung (référendum) am 28. September 1958 nahmen die Franzosen diese bis heute gültige Verfassung mit 79,25 % an. Dies war der Beginn der Cinquième République.

    Im Rahmen dieser neuen Verfassung wurden Frankreich und seine Kolonien zur Communauté française. CFA stand nun für Communautés Françaises d’Afrique.

    1960 wurden alle Kolonien des subsaharischen Afrikas unabhängig, 1962 folgte schließlich gegen heftigen Widerstand von Teilen der Armee und der europäischen Bevölkerung Algerien. Obwohl die Institutionen der Communauté française seit 1961 nur noch auf dem Papier bestanden, wurden in Kooperation mit den politischen Eliten der Unabhängigkeitsbewegungen, die in den jungen Nationalstaaten in vielen Fällen bald autoritäre Regime einrichteten, in Subsaharaafrika die politischen und wirtschaftlichen Bindungen zu Frankreich aufrechterhalten. Viele der afrikanischen Politiker hatten in Frankreich studiert, waren der französischen Kultur sehr zugetan und pflegten enge Beziehungen zur französischen Politik. Zwischen 1946 und 1960 waren viele von ihnen im Rahmen der Union française Mitglieder der französischen Nationalversammlung, Félix Houphouët-Boigny war unter Charles de Gaulle sogar Minister, Léopold Sédar Senghor wurde Mitglied der Académie française. Für diese engen Verflechtungen der einstigen Kolonialmacht Frankreich mit den afrikanischen Staaten wurde die Bezeichnung Françafrique gesprägt.

    1959 war das Institut d’Emission de l’Afrique Equatoriale Française et du Cameroun umstrukturiert und in Banque Centrale des Etats de l’Afrique Equatoriale et du Cameroun (B.C.E.A.C.) umbenannt worden.

    Im selben Jahr wurde die Afrikapolitik unter de Gaulle neu strukturiert. An dieser Entscheidungsstruktur änderte sich bis 2007 nur wenig. Die einzelnen Elemente:

    • Die Afrikapolitik ist eine „exklusive Domäne des Präsidenten“.[5]
    • Außenpolitische Beratergruppe für Afrika: Beim Sitz des Präsidenten im Elysée-Palast wurde eine Beratergruppe für Afrika, das Secrétariat général à la présidence de la République pour les Affaires africaines et malgaches[6][7] von Jacques Foccart gegründet und bis 1974 auch von ihm geleitet. Das Sekretariat erhielt bald den Spitznamen la cellule Afrique de l’Elysée bzw. cellule africaine. Mit dem Amtsantritt von Nicolas Sarkozy 2007 wurde die cellule africaine aufgelöst und die Afrikapolitik in veränderter Form weitergeführt.
    • Ein außenpolitisches Interessensfeld wurde definiert, eine Anzahl Länder, in denen Frankreichs Macht und Einfluss auch erhalten bleiben soll. Dieses Gebiet wird pays du champ (Länder des Feldes) genannt, manchmal auch chasse gardée (geschützte Jagd), pré carré (quadratische Weide) oder champ privilegié (bevorzugtes Feld).[8]

    Diese Länder sind Ziel der Politik der cellule africaine und der Afrikapolitik des (jeweiligen) Präsidenten. An den „Ländern des Feldes“ hat sich seit dieser Fixierung – bis heute – nur wenig geändert. Diese Regionen sind wie folgt definiert:

    • Afrika/Region Golf von Guinea: Kerngebiet dieser Region sind die CFA-Staaten: Kamerun, Republik Kongo, Elfenbeinküste, Gabun, Benin, Burkina Faso, Zentralafrikanische Republik, Mali, Niger, Senegal, Tschad, Togo, Guinea-Bissau, Äquatorialguinea.
      • Die Zielländer (pays du champ) in dieser Region sind: Mauretanien, Guinea/Conakry, Kap Verde, Sao Tomé und Principe, Angola, Demokratische Republik Kongo, Burundi, Ruanda sowie Namibia.
    • Afrika/Region Malgache (Madagaskar): Kerngebiet dieser Region sind die französischen Überseegebiete Réunion, Mayotte und Îles éparses (fünf Inseln) sowie die ehemalige Kolonie Komoren, deren Währung, der Komoren-Franc, wie der CFA-Franc, von der Banque de France verwaltet wird und mit festem Wechselkurs an den Euro gebunden ist.
      • Die Zielländer in dieser Region sind: Mauritius, Seychellen, Mosambik und die ehemalige französische Kolonie Madagaskar.
    • Afrika/Region Horn von Afrika: Dschibuti, die ehemalige französische Kolonie liegt direkt an der Straße von Bab Al Mandeb, und damit direkt an der Zufahrt zum Roten Meer und zum international wirtschaftlich und militärstrategisch sehr wichtigen Sueskanal.
    • Asien/Region ehemaliges Französisch-Indochina: Kambodscha.
    • Amerika/Region Karibik: Kerngebiet dieser Region sind die französischen Überseegebiete Französisch-Guayana, Martinique, Guadeloupe, sowie Saint Martin und Saint-Barthélemy.
      • Zielländer: St. Kitts und Nevis, Dominica, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen und Grenada.

    1961 wurde ein Verteidigungsabkommen zwischen Benin, Niger und Elfenbeinküste und Frankreich geschlossen.[9]

    Im selben Jahr wurden eine Anzahl von Verteidigungs- und Wirtschaftsabkommen zwischen Frankreich und afrikanischen Ländern unterzeichnet. In Summe werden die Verträge als pacte colonial bezeichnet. Er sicherte Frankreich Zugriffsrechte (militärische Zugriffsrechte, Rohstoffe, etc.) in fast allen Belangen der – formal unabhängigen – Unterzeichnerstaaten zu. Diese Verträge sind bis heute vollinhaltlich und uneingeschränkt in Kraft.[10][11][12][13][14]

    1962 wurden die Währungsräume erneut neu geordnet. Das Institut d’Emission de l’Afrique Occidentale Française et du Togo wurde umbenannt in Banque Centrale des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO).

    Nach 1965

    1972 wurde die Banque Centrale des Etats de l’Afrique Equatoriale et du Cameroun (BCEAC) erneut umstrukturiert und umbenannt in Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC).

    1974 wurde die BCC (Banque Centrale des Comores), und somit der Komoren-Franc, in der Banque de France organisatorisch/verwaltungstechnisch der BEAC/CEMAC-Gruppe zugeordnet.

    Präsident François Mitterrand machte 1983 seinen Sohn, Jean-Christophe Mitterrand, zum stellvertretenden Leiter der cellule africaine. Wegen dieser – selbst für französische Verhältnisse – engen Verflechtung der Handelnden wurde Jean-Christophe Mitterrand von den frankophonen/CFA-Staatschefs mit dem Spitznamen Papa m’a dit (= Papa hat mir gesagt) versehen.

    1986 machte Präsident François Mitterrand seinen Sohn Jean-Christophe Mitterrand zum conseiller pour les Affaires africaines, und damit zum Leiter der cellule africaine (Amtszeit bis 1992).[15]

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    Karte der Länder der «zone de solidarité prioritaires»

    1998 wurden die pays du champ, das Kerngebiet der französischen Afrikapolitik, durch einen neuen Oberbegriff, der zone de solidarité prioritaire ergänzt. Man versuchte dabei in ehemals sowjetisch dominierten Ländern Fuß zu fassen.[16]

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    Französisches Kolonialreich, hellblau: erste Erwerbungen ab dem 16. Jahrhundert, dunkelblau: Erwerbungen bis 1920

    Franc-Währungsraum heute

    Der CFA-Franc ist ein Teil der Franc-Zone, die wesentlich von Jacques Foccart gestaltet wurde. Nach dem Verständnis der Banque de France entstand die Franc-Zone als Fortentwicklung des früheren französischen Kolonialreiches und aufgrund der Bereitschaft dieser Länder einen institutionellen Rahmen zu unterhalten, der zuvor zur makroökonomischen Stabilität beigetragen hatte.[17]

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    2007: Frankreich und seine Überseedepartements und Territorien

    Die Franc-Zone besteht aus:

    • den französischen Überseegebieten, die den CFP-Franc als Währung verwenden,
    • der ehemaligen französischen Kolonie Komoren mit dem Komoren-Franc und
    • den Währungsräumen CFA-BCEAO und CFA-BEAC.

    Die französischen Überseegebiete, die den Euro als Währung verwenden, sind:

    • Französisch-Guayana
    • Guadeloupe
    • Martinique
    • Réunion
    • Saint-Pierre et Miquelon
    • Mayotte

    Die französischen Überseegebiete, die den CFP-Franc als Währung verwenden, sind:

    • Neukaledonien
    • Wallis und Futuna
    • Französisch-Polynesien

    Die französischen Überseegebiete Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Pierre et Miquelon und Mayotte verwenden hingegen wie das kontinentale Frankreich und das Fürstentum Monaco, das als französisches Protektorat mit Frankreich eine Währungsunion bildet, den Euro und gehören damit nicht (mehr) zur zone franc.

    Die Länder, die den CFA-Franc als Währung verwenden, teilen sich in zwei den ehemaligen Kolonialverwaltungsgebieten entsprechenden Währungsräumen:

    • Französisch-Westafrika wurde zum Währungsraum CFA-BCEAO, der sich nun zur Währungs- und Wirtschaftsgemeinschaft UEMOA erweitert hat. Die Abkürzung CFA hat in diesem Währungsraum die Bedeutung: Franc de la Communauté Financière d’Afrique. Die teilnehmenden Länder sind:
      • Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo.
    • Französisch-Äquatorialafrika wurde zum Währungsraum CFA-BEAC, der sich nun zur Währungs- und Wirtschaftsgemeinschaft CEMAC erweitert hat. Die Abkürzung CFA hat in diesem Währungsraum die Bedeutung: Franc de la Coopération Financière en Afrique Centrale. Zum Währungsraum gehören die Länder:
      • Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Tschad, Republik Kongo, Äquatorialguinea und Gabun.

    CFP-Franc, CFA-Franc und Komoren-Franc sind mit fixem Wechselkurs an den Euro gebunden.[18] Vor Einführung des Euro waren diese Währungen fest an den französischen Franc gebunden, der CFA-Franc mit einem Wechselkurs von 100 CFA-Francs = 1 FF.

    Frankreichs Rolle in der CFA-Franc-Zone[19]">Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    CFA-Franc

    Beziehung zum Euro-Währungsraum

    Frankreich ist in seinen Entscheidungen bezüglich des CFA-Franc autonom, sofern sich Natur und Geltungsbereich der zugrundeliegenden Vereinbarungen nicht ändern. Andernfalls ist die Zustimmung des EU-Rates auf der Grundlage einer Kommissionsempfehlung nach Anhörung der Europäischen Zentralbank erforderlich.[20]

    Frankreich ist allein für die Abwicklung mit den CFA-Staaten verantwortlich. Es ist nicht vorgesehen, dass sich EZB oder EU direkt mit einem CFA-Land abstimmen.

    Verbindungen zur Europäischen Union

    Der CFA-Franc wurde 1945 geschaffen und war seit dieser Zeit mit festem Wechselkurs an den Französischen Franc gebunden. Mit Einführung des Euro musste dieses monetäre Netzwerk auf den Euro umgestellt werden. Im Rahmen der EU wurde bestimmt, dass Frankreich die monetären Klärungen bezüglich der CFA-Zone mit der EZB durchzuführen habe. Die EZB sollte eine Stellungnahme ausarbeiten, und diese mit dem zuständigen EU-Kommissar für Wirtschaft und Finanzen abstimmen. Der EU-Kommissar hatte dann diese Stellungnahme dem EU-Finanzministerrat vorzulegen.

    Die Verhandlungen führten Dominique Strauss-Kahn als Finanzminister Frankreichs, Christian Noyer als Vizepräsident der EZB, Yves-Thibault de Silguy als EU-Kommissar für Wirtschaft und Finanzen und Währung für die Europäische Union.

    Österreich war seit Jahresanfang 1998 mit diesem Fall befasst, da – gemäß Zeitplan – die Beschlussfassung über die Anbindung des CFA-Franc an den Euro in der zweiten Jahreshälfte 1998 fallen sollte. In dieser Zeit hatte Österreich die Präsidentschaft in der EU.

    Entscheidung zur Euro-Wechselkursfrage

    In der ersten Hälfte des Jahres 1998 erarbeitete der französische Vizepräsident der EZB, Christian Noyer, eine Empfehlung der EZB.[21] Diese Empfehlung übergab er dem französischen EU-Kommissar für Währungsfragen, Yves-Thibault de Silguy. Dieser legte sie der EU-Kommission vor, die am 1. Juli 1998 diese Empfehlung annahm.

    De Silguy legte diese Empfehlung der EU-Regierungskonferenz (EcoFin) vor. Die Regierungskonferenz legte fest, dass die Entscheidung darüber im Herbst getroffen werden sollte.[22] Die Entscheidung des Finanzministerrates wurde am 23. November 1998 vom EU-Finanzministerrat ohne Aussprache angenommen. Die Entscheidung wurde im Amtsblatt der Europäischen Union unter Nr. 98/683/EG als Nicht veröffentlichungsbedürftiger Rechtsakt veröffentlicht.[20][23]

    Interne Entscheidungen

    Manche Entscheidungen werden alleine durch Frankreich – ohne die CFA-Banken zu konsultieren – getroffen. So wurde die Abwertung des CFA-Franc 1994 alleinig durch die Banque de France beschlossen und den CFA-Staaten nur mitgeteilt.

    Andere Entscheidungen werden durch Frankreich – oder die CFA-Banken – zur Abstimmung gestellt. Das Mehrheitserfordernis bei Entscheidungen des Verwaltungsrates der CFA-Zentralbanken:

    Zentralbank Verwaltungsräte gesamt davon Verwaltungsräte Frankreich Notwendige Entscheidungsmehrheit zum Beschluss wichtiger Entscheidungen
    BCEAO 16 2[24] Veto-Recht für französische Verwaltungsräte
    BEAC 13 3 Einstimmige Entscheidungen (ausschließlich)
    Banque Centrale des Comores 8 4 Mehrheitsentscheidungen (mindestens fünf Stimmen notwendig)

    Mit seinen Verwaltungsräten kann Frankreich somit jede größere Entscheidung dieser Banken blockieren.

    Nach Ansicht von Kritikern des CFA-Franc diene dieser alleinig den ökonomischen und politischen Interessen Frankreichs. Es seien zudem die Länder der CFA-Zone, die die französische Wirtschaft finanzierten.[25]

    Konvertibilität

    Die Konvertibilität des CFA-Franc ist stark eingeschränkt.[26]

    Eine CFA-interne Konvertibilität ist nicht gegeben. Die beiden CFA-Währungsräume haben jeweils eigene CFA-Franc-Währungen. Diese Währungen sind zueinander nicht konvertibel. Es ist nicht möglich CFA-Franc-BCEAO in CFA-Franc-BEAC umzutauschen, oder umgekehrt. Jeder Austausch zwischen den Währungsräumen und innerhalb der Währungsräume bedarf der Genehmigung der Banque de France.

    Eine externe Konvertibilität ist nur indirekt möglich. Die Banque de France garantiert die Umtauschmöglichkeit der CFA-Franc in den Euro (früher Franc) über die Mechanismen – und damit kontrolliert von – der Banque de France. Diese gestattet die Konvertierung nur unter strengsten Auflagen. Das bedeutet, dass CFA-Franc zuerst in Euro getauscht werden müssen. Diese Euro können frei konvertierbar umgetauscht werden.

    Währungsreserven

    Zur Absicherung der CFA-Franc-Konvertibilität sind folgende Regelungen vereinbart:

    Die CFA-Länder haben auf 85 % ihrer Währungsreserven keinen Zugriff, da diese beim Agence France Trésor zu hinterlegen sind. 65 % ihrer Währungsreserven haben die CFA-Länder beim Agence France Trésor zu hinterlegen, als Ausgleich für die Garantie der CFA-Franc-Konvertibilität durch die Republik Frankreich.[17] Weitere 20 % ihrer Währungsreserven haben die Länder zu hinterlegen, um finanzielle Unwägbarkeiten abzusichern.

    Kritik am CFA-Finanzsystem

    Das CFA-System der Währungsreserven wird in Afrika massiv kritisiert. So forderte der Präsident von Senegal, Abdoulaye Wade, eine Rückgabe der bei der Banque de France liegenden Währungsreserven an die CFA-Staaten.

    Kritiker werfen Frankreich und den regierenden Eliten in seinen ehemaligen Kolonien vor, der einzige rationale Grund für die Existenz des CFA-Franc sei ein stillschweigendes Übereinkommen, um die Staaten der Franc-Zone auszuplündern. Die Bilanz der Partnerschaft zwischen Frankreich und seinen früheren afrikanischen Kolonien sei höchst einseitig. So sichere sich Frankreich einen riesigen Markt für seine Produkte, eine ununterbrochene Versorgung mit billigen Rohstoffen, die Repatriierung des Löwenanteils der lokalen Ersparnisse, konkurrenzlosen politischen Einfluss, kostenlose strategische Präsenz auf Militärbasen und die Gewissheit, dass es sich auf die diplomatische Unterstützung seiner afrikanischen Verbündeten verlassen konnte. Für die Afrikaner hingegen bedeute diese Partnerschaft eine Schwächung des Handels, Geldknappheit, hohe Zinssätze, massive Kapitalflucht und Schuldenberge, deren Rückzahlung die nötigen Investitionen in Bildung und Ausbildung, in Gesundheitswesen, Nahrungsproduktion, in Wohnbau und in die Industrie verhindere.[27]

    Der CFA-Franc wird von Kritikern als eine den Ländern nach der Unabhängigkeit aufgezwungene Einheitswährung angesehen, obwohl sie gar nicht mehr in das von Frankreich begründete gemeinsame Marktbündnis eingebunden seien.[28] Der CFA-Franc sei eine Währung, die geschaffen worden sei, um die afrikanischen Länder arm zu halten.[29]

    Eine Entkolonialisierung der CFA-Staaten habe nach Meinung von Kritikern nie stattgefunden, der (Neo-)Kolonialismus sei weiter in Kraft.[30][31]

    Kritiker werfen dem CFA-System vor, es habe 50 Jahre lang Generationen französischer Unternehmer und Politiker, den Messieurs Afrique und deren afrikanischen Juniorpartnern, zum eigenen Nutzen gedient, auf Kosten des französischen Steuerzahlers sowie der Armen in den afrikanischen Ländern. Es sei ein Selbstbedienungsladen der Elite. Französische Unternehmer hätten in Afrika doppelt so hohe Gewinnmargen wie in ihrem Mutterland. Die Preise für französische Importe im subsaharischen Afrika – durchgesetzt mittels Lieferbindungen und politischer Patronage – hätten lange Zeit 30 % über den Weltmarktpreisen für vergleichbare Güter und Dienstleistungen gelegen.[32]

    Insgesamt verhindere der CFA-Franc jede eigenständige Wirtschafts- und Sozialpolitik der betreffenden Staaten. Er bremse die Entwicklung und behindere die regionale Integration.[33]

    Militärpräsenz Frankreichs

    Militärabkommen

    Die Zusammenarbeit mit Afrika und hier vor allem der CFA-Zone hat für Frankreich oberste Priorität. 80 % des gesamten französischen Militärkooperationsbudgets werden in dieser Region investiert.[34] Das französische Parlament lässt sich regelmäßig über den aktuellen Stand von den Verantwortlichen Bericht erstatten.[35][36]

    12 der 14 CFA-Staaten sind mit Militärabkommen an Frankreich gebunden.[37][38]

    • Accords de défense (Verteidigungsabkommen) bestehen mit Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Elfenbeinküste, Gabun, Senegal und Togo.
    • Accords de coopération militaire (Militärkooperationsabkommen) bestehen mit Benin, Zentralafrikanische Republik, Kongo/Brazzaville, Äquatorialguinea, Mali, Niger, Tschad, Togo und den Komoren.
    • Zudem unterhält Frankreich in acht der 14 CFA-Staaten eigene Ecoles nationales vocation regionale (Militärschulen).[39]

    Abgewickelt und verwaltet wird dies von der DCMD (Direction de la coopération militaire et de défense). Die französische Politik hat der DCMD einen umfassenden und genauen Auftrag erteilt.[40] Dieser Auftrag umfasst unter anderem, dass der Absatz von französischem Militärgerät zu unterstützen ist. In den Jahren 2002 bis 2005 umfassten französische Waffenlieferungsverträge eine Vertragshöhe von 900 Millionen Dollar.[41][42]

    Militärbasen

    Die Verhandlungen über die Unabhängigkeit der Kolonien beinhalteten bereits die Sicherung des Weiterbestandes des französischen militärischen Stützpunktnetzes. Aus der französischen Kolonialarmee wurde eine französische stationierte Interventionsarmee.[43]

    Die Stationierungs- und Stützpunktstruktur veränderte sich im Laufe der Jahre,[44] und hat 2008 diese Struktur:[45][46][47]

    • Elfenbeinküste, Abidjan: Troupes Françaises de Côte d’Ivoire / OPEX Licorne (2000 Mann)
    • Gabun, Libreville: Troupes Françaises du Gabon (980 Mann)
    • Senegal, Dakar: Forces Françaises interarmées du Cap Vert (1200 Mann)
    • Dschibuti (nicht CFA): Forces Françaises de Djibouti (2900 Mann)
    • Stationierung im Rahmen von OPEX (Opérations extérieures) in CFA-Staaten:
      • Tschad, Hauptbasis N’Djamena: OPEX Epervier (1250 Mann)
      • Togo support OPEX Licorne[48] (150 Mann)
      • Kamerun: OPEX Aramis (50 Mann)
      • Golf von Guinea: OPEX Corymbe (100 Mann)
      • Zentralafrikanische Republik, Hauptbasis Bangui: OPEX Boali (400 Mann)

    2008 hatte Frankreich in sieben von 14 CFA-Staaten Truppen stationiert, bzw. es sind Truppen eingesetzt, die aktiv kämpfen.

    Militärinterventionen seit 1960

    Seit der Unabhängigkeit der afrikanischen Kolonien (1960) hat Frankreich eine Vielzahl von Militärinterventionen in Afrika, vor allem der CFA-Zone, durchgeführt. Seit 1976 werden diese Militärinterventionen als OPEX (opérations exceptionnelles) bezeichnet.[49] OPEX gelten als zwingende Notwendigkeit zur Sicherstellung der Nationalen Sicherheit Frankreichs.[50]

    Nach der Unabhängigkeit der Kolonien führte Frankreich 1964 in Gabun seine erste Militärintervention in einem CFA-Staat durch. Seither hat Frankreich durchschnittlich alle 14 Monate eine große Militärintervention in Afrika durchgeführt (1964–2007 37 Militärinterventionen).

    Ziel dieser Interventionen war es jeweils, Frankreich-freundliche Regierungen der CFA-Zone an der Macht zu halten, oder an die Macht zu bringen.[51][52]

    Bei Kriegen in Afrika ist die französische Armee einer der Hauptakteure.[53] Die französische Politik in Afrika (und damit die Militärpolitik) ist eine traditionelle Domäne des französischen Staatspräsidenten, der die Einsatzbefehle in der Regel direkt erteilt.[54] Dem Parlament wird Bericht erstattet.[55] In Anhörungen werden auch die zuständigen Militärs von den Parlamentariern befragt.[56] Ausmaß und Auswirkungen der jeweiligen OPEX sind den französischen Politikern damit in vollem Umfang und sehr detailliert bekannt.

    OPEX können kurz dauern, aber auch eine sehr lange Laufzeit haben. OPEX Epervier im Tschad wurde 1986 von Präsident François Mitterrand, Premierminister Fabius und Verteidigungsminister Quilès angeordnet. Die OPEX Epervier läuft aktuell (2008) noch immer.[57]

    Kritik an der CFA-Politik Frankreichs

    Kritiker werfen der französischen Politik vor, mit Militärinterventionen in der CFA-Zone die politischen Fakten zu zementieren. Die Diktatoren dieser Länder regierten mit Frankreichs Zustimmung und Unterstützung[58][59][60][61]
    Ebenso wird Frankreich vorgeworfen, für Regierende afrikanischer Länder bzw. deren Vermögen ein gutes Versteck darzustellen.[62]

    In Frankreich ist dieses Vorgehen der französischen Politik nicht unumstritten,[63] auch international wird es kritisiert,[64] wird aber von der Mehrheit der französischen Politiker unterstützt.[65]

    Demokratie und Freiheit im globalen Vergleich

    Demokratieindex

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    The Economist Demokratieindex Hell = Index über 9, dunkel = unter 2
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    Klassierung der Länder nach Grad ihrer Freiheit – Bericht 2008
  • frei
  • teilweise frei
  • nicht frei
  • Der Demokratieindex der Zeitschrift The Economist reiht die drei CFA-Staaten Togo, Tschad und Zentralafrikanische Republik auf den Plätzen 164 bis 166 unter 167 Nationen ein.

    Innerhalb dieses Index spricht man von zwei Demokratietypen und zwei Regimetypen: Vollständige Demokratien und unvollständige Demokratien sowie Hybridregime und autoritäre Regime.

    • Unter den 28 Staaten, die als vollständige Demokratien bezeichnet werden, befinden sich keine CFA-Staaten.
    • Unter den 54 unvollständigen Demokratien befinden sich die zwei CFA-Staaten Benin und Mali.
    • Unter den 30 Hybrid-Regimen befindet sich der CFA-Staat Senegal.
    • Als autoritäre Regime werden (unter den insgesamt 55 Staaten) die elf Staaten der Franc-Zone Burkina Faso, Niger, Elfenbeinküste, Kamerun, Republik Kongo, Gabun, Äquatorial-Guinea, Guinea-Bissau, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik und Komoren bezeichnet.

    Freiheitsindex

    Die Forschungseinrichtung Freedom House erstellt einen jährlichen Bericht, „Freedom in the World“, in dem sie den Grad an Demokratie und Freiheit in Nationen und bedeutenden umstrittenen Territorien auf der ganzen Welt bewertet. Die Politischen Rechte und die bürgerlichen Freiheiten werden dabei auf einer Skala von 1 (am freiesten) bis 7 (am wenigsten frei) angegeben.

    Lebensstandard

    Einkommen, Verschuldung, Korruption

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    Weltweiter Anteil an der Bevölkerung, die mit weniger als einem Dollar pro Tag lebt. UN-Schätzungen 1990–2005
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    Ärmste Staaten der Welt: Low-Income-Countries (LIC) (Einkommen/Einwohner unter 745 US$), Quelle: Weltbank 2001
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    Korruption im internationalen Vergleich (2007)
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    Verschuldung Karte der HIPC-Länder

    Die CFA-Staaten gehören zu den Ländern mit den niedrigsten Einkommen der Welt. Gleichzeitig gehören sie zur Gruppe der hochverschuldeten Entwicklungsländer.

    Der Korruptionswahrnehmungsindex liegt bei eins bis drei, d. h. am unteren Ende der Skala.

    Transparency International Frankreich klagte 2008 vor einem französischen Gericht fünf afrikanische Staatschefs wegen Korruption an, darunter die vier CFA-Staatschefs Omar Bongo (Gabun), Denis Sassou Nguesso (Republik Kongo), Blaise Campaoré (Burkina Faso) und Teodoro Obiang Nguema (Äquatorialguinea).[66]

    Lebenserwartung, Gesundheitsversorgung, AIDS

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    Prozentsatz der Bevölkerung mit Gesundheitsversorgung
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    UN 2006: 2005–2010 Lebenserwartung bei der Geburt (Jahre)

    Die Lebenserwartung in der CFA-Zone gehört zur niedrigsten der Welt. Die Gesundheitssysteme in den CFA-Ländern sind sehr schlecht ausgebaut. Eine Folge davon ist die höchste Kindersterblichkeitsrate weltweit.[67]

    Verschmutztes Trinkwasser ist ein wesentlicher Grund für viele Krankheits- und Todesfälle[68] in den Entwicklungsländern. Die CFA-Zone ist – weltweit verglichen – besonders schlecht mit sauberem Trinkwasser versorgt.[69] Dabei liegt es meist nicht an der Verfügbarkeit von Wasser, sondern an der Qualität dieses Wassers. Eine flächendeckende Trinkwasserreinigung ist nicht gegeben.

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    Anteil der HIV-Infizierten und Aidskranken an der Bevölkerung (2005)

    Die AIDS-Infizierungsrate ist im weltweiten Vergleich erhöht. Bezogen auf Afrika haben andere Nicht-CFA-Länder höhere Infizierungsraten, bei gleichzeitig höherer Lebenserwartung der dortigen Bevölkerung. Die hohen Todesraten sind auch der niedrigen Gesundheitsversorgungsrate zuzuschreiben (siehe Übersicht).

    Inwieweit die AIDS-Raten tatsächlich so hoch sind wie angegeben ist strittig, da oftmals andere Krankheiten als AIDS diagnostiziert werden. So werden z. B. vom französischen Atomkonzern AREVA Mitarbeiter mit Strahlenkrankheit in firmeneigenen Krankenhäusern als AIDS-infiziert dargestellt.[70]

    2006[71]
    Welt-
    Region
    AIDS
    Infizierte
    gesamt
    AIDS
    Neu-
    infektionen
    AIDS
    Todes-
    fälle
    AIDS
    Sterbe-
    rate %
    AFRIKA / Sub-Sahara 24,7 Mio. 2,8 Mio. 2,1 Mio. 8,5 %
    AMERIKA / Süd (= Lateinam.) 1,7 Mio. 140.000 65.000 3,85 %
    AMERIKA / Karibik 250.000 27.000 19.000 7,6 %
    EUROPA / West u. Zentral 740.000 22.000 12.000 1,65 %

    Hunger und Vitaminmangel

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    Prozentsatz der Bevölkerung mit Mangel an Vitamin A
    Bild anzeigen
    Prozentsatz der Bevölkerung die Hunger leidet, World Food Programme, 2006

    Hunger ist in den CFA-Staaten tägliche Normalität für Millionen von Menschen. Vitaminmangel ist auf Grund der grundsätzlich schlechten Nahrungsversorgung in der CFA-Zone an der Tagesordnung.

    Überfischung und gefährdete Nahrungsversorgung

    Seit den 1950er Jahren sind die westafrikanischen Grundfischbestände auf ein Viertel geschrumpft.[72] Zum Beispiel wurden im Senegal die Gesamtbestände von fünf Arten untersucht. Sie gingen in den vergangenen 15 Jahren um 75 % zurück. Dieser Trend ist entlang der gesamten westafrikanischen Küste bis nach Namibia zu beobachten.

    Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) schätzt, dass nicht-einheimische Schiffe rund 80 bis 90 % des Fischfangs vor Westafrika betreiben. Hauptverantwortlich für die Überfischung sind die Flotten der EU, Russlands und einiger Länder Asiens. Herausragend ist hier die EU, die mit rund 80 % Hauptabnehmer der Fisch- und Holzexporte aus der Gemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS, beinhaltet die CFA-Zone) ist. Es zeichnet sich jedoch bereits ein Wettbewerb mit asiatischen Nationen wie beispielsweise China um die Ressourcen ab.[73]

    Als soziologische Folge der für die nur einfach ausgestatteten einheimischen Fischer zurückgehenden Fischerträge gehen, laut WWF, diese teilweise dazu über, sich als Schlepper zu betätigen oder selbst die Flucht in die EU zu versuchen. Gleichzeitig gefährde die nicht nachhaltige Fischerei die Nahrungsversorgung der einheimischen Bevölkerung.[74][75]

    Rechte und Stellung von Frauen und Kindern

    Kinder

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    Kindersterblichkeitsrate
     
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    UN-HDI 2007/08: Prozentanteil der Kinder, die zu klein sind für ihr Alter

    Weltweit ist die Kindersterblichkeit in der CFA-Zone eine der höchsten.[67][76] Der Anteil der Kinder, die zu klein sind für ihr Alter, liegt in den CFA-Staaten bei 30 % und höher.

    In den CFA-Staaten Benin, Burkina Faso, Kamerun, Elfenbeinküste, Gabun, Mali, Togo, und im nicht zur CFA-Zone gehörenden Nigeria existiert laut einer UNICEF-Studie Kinderhandel.[77]

    Kindersklaven werden in Westafrika in der Landwirtschaft eingesetzt. In Kamerun, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Togo, und anderen Ländern werden sie bei Anbau und Ernte von Baumwolle, Kakao, Kaffee, Bananen etc. eingesetzt. Als Steinmetze werden sie in Niger und Togo eingesetzt. In größeren Städten werden die Kinder als Sex-Sklaven verwendet. Aufsehen erregte im April 2008 eine von einer ehemaligen Kindersklavin angestrengte Staatsklage gegen Niger, da es durch Gewohnheitsrecht die Praxis der Sklaverei trotz entgegenstehender Strafgesetze legitimiere.[78]

    Alphabetisierung und Bildungschancen

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    Bildungsindex (basierend auf dem 2007/08 Human Development Report)
    Bild anzeigen
    Alphabetisierungsrate weltweit nach Ländern[79]

    Von den vierzehn CFA-Staaten haben neun eine Alphabetisierungsrate von unter 50 %. Unter den zehn am wenigsten alphabetisierten Staaten der Welt sind sieben CFA-Staaten. Die vier am wenigsten alphabetisierten Länder weltweit sind die CFA-Staaten

    • Niger mit einer Alphabetisierungsrate von 28,7 %,
    • Tschad mit 25,7 %,
    • Mali mit 24,0 % und
    • Burkina Faso mit 23,6 %.

    Die Kinder der CFA-Zone haben – im weltweiten Vergleich – die geringsten Schulbesuchsquoten. So besuchen in Niger nur 36 % der Jungen und 25 % der Mädchen eine Grundschule, in Burkina Faso sind es 35 bzw. 29 %.[80]

    Weltweit ist die Möglichkeit für Mädchen Schulen zu besuchen in der CFA-Zone am geringsten.[81]

    Index der menschlichen Entwicklung

    Zehn der 14 CFA-Staaten werden von der UN in der Liste der Least Developed Countries geführt bzw. gehören gemäß dem Index der menschlichen Entwicklung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt.

    1997 befanden sich unter 175 gelisteten Staaten drei CFA-Staaten unter den ärmsten zehn, im Jahr 2007/08 unter 177 Staaten sechs CFA-Staaten:

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    UN-HDI 2013
    Bild anzeigen
    UN-Least Developed Countries 2007
    1997
    Platz
    1997
    Land
    2007/08
    Platz
    2007/08
    Land
    166. Mosambik 168. Demokratische Republik Kongo
    167. Guinea 169. Äthiopien
    168. Eritrea 170. Tschad (CFA)
    169. Burundi 171. Zentralafrikanische Republik (CFA)
    170. Äthiopien 172. Mosambik
    171. Mali (CFA) 173. Mali (CFA)
    172. Burkina Faso (CFA) 174. Niger (CFA)
    173. Niger (CFA) 175. Guinea-Bissau (CFA)
    174. Ruanda 176. Burkina Faso (CFA)
    175. Sierra Leone 177. Sierra Leone

    Wirtschaft

    Bruttonationalprodukt und Wirtschaftswachstum

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    Bruttonationalprodukt /
    Wachstumsrate 2007
    Bild anzeigen
    Bruttonationalprodukt/per Kopf (nominal) 2007 (IMF, April 2008)

    Das Bruttonationalprodukt pro Kopf reicht in den CFA-Staaten von unter 500 Dollar (Togo) bis zu über 6000 Dollar (Gabun). Die Wachstumsraten liegen dabei im weltweiten Mittelfeld mit 2 bis 6 %.

    Export

    Baumwolle

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    Baumwollproduktion im Jahr 2005

    Für die CFA-Länder Benin, Burkina Faso, Zentralafrikanische Republik, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Tschad und Togo ist Baumwolle ein wichtiges Export- und Wirtschaftsgut mit beachtlichen Produktionsmengen. Etwa 6 Millionen Menschen in der CFA-Zone leben direkt von der Baumwolle. Ungefähr 10 bis 15 % der weltweiten Roh-Baumwollexporte kommen aus den CFA-Ländern.[82][83][84]

    Nur etwa 6 % der in der CFA-Zone angebauten Baumwolle können auch in der CFA-Zone verarbeitet werden, da es kaum Textilindustrie in der CFA-Zone gibt. Etwa 90 % der angebauten Baumwolle wird exportiert und ist damit abhängig vom Weltmarktpreis.[85][86]

    Rohstoffe

    Erdöl
    Bild anzeigen
    Ölförderländer

    In vier CFA-Staaten wird nennenswert Erdöl gefördert. Die Fördermengen der CFA-Staaten 2007:

    • Äquatorialguinea 17,5 Millionen Tonnen
    • Kamerun 4,3 Mio. t
    • Gabun 12,1 Mio. t
    • Republik Kongo 11,0 Mio. t
    • Tschad 7,3 Mio. t[87]

    Für die CFA-Staaten Republik Kongo, Elfenbeinküste und Senegal ist die Erdölverarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Republik Kongo verarbeitet dabei eigenes Erdöl, während die Elfenbeinküste und Senegal das Erdöl importieren müssen.

    Bodenschätze

    Für Niger, Mali und Burkina Faso ist Gold ein wichtiges Exportgut. Teile des Staatsgebietes dieser Länder sind für die landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet, da sie Gebiete der Sahara-Wüste und der Sahelzone sind. Diese kargen Landschaften bergen jedoch reiche Bodenschätze.

    In den CFA-Staaten Zentralafrikanische Republik, Elfenbeinküste, Burkina Faso und Republik Kongo werden Diamanten gefördert. Die Zentralafrikanische Republik ist der zehntgrößte Diamantenförderer weltweit. Das Diamantengeschäft ist unter starker internationaler Kritik, da es sich bei den gehandelten Diamanten um Blutdiamanten handeln soll. Besonders die Republik Kongo soll mit diesen Blutdiamanten regen Handel treiben. Kritisiert wird auch, das in den Diamantenminen (wie in den Goldminen) von Niger und Burkina Faso Kinder als Arbeiter eingesetzt werden.[88][89][90]

    In Togo und Senegal sind Phosphate ein wichtiges Exportgut. Aluminium ist ein wichtiges Exportgut für Kamerun. In Gabun wird Mangan gefördert.

    Uran

    Uran wird in Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Gabun, Mali, Niger, Senegal und Togo gesucht bzw. abgebaut.[91] Niger ist dabei der viertgrößte Uranexporteur der Welt nach Kanada, Australien und Kasachstan.[92]

    An einer Reihe von Fördergebieten bzw. Explorationsvorhaben ist der französische Areva-Konzern beteiligt. Allein im CFA-Staat Niger fördert Areva soviel Uran, dass damit 40 % des gesamten Jahresuranbedarfs Frankreichs für die Stromerzeugung gedeckt werden. Der dabei gezahlte Uranpreis liegt bei weniger als einem Drittel des Weltmarktpreises.[92]

    Literatur

    • Währungs- und Wechselkursvereinbarungen des Euro-Währungsgebiets mit ausgewählten Drittländern und Hoheitsgebieten, in: Monatsbericht der Europäischen Zentralbank April 2006 (PDF)

    Weblinks

    Bild anzeigen Commons: CFA-Franc-Zone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    • Informationen zur Franc-Zone auf den Seiten der französischen Zentralbank: französische Version, englische Version
    • Banque Centrale des États de l’Afrique de l’Ouest (französisch, englisch)
    • Banque Centrale des Etats d’Afrique Centrale (französisch)
    • Banque Centrale des Comores (französisch)

    Einzelnachweise

    1. David Signer: In jedem Geldschein ein bisschen Frankreich In: Neue Zürcher Zeitung vom 26. September 2017
    2. 1958: Der Putsch von Algier.@1@2Vorlage:Toter Link/ultimateheroswelt.blog.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bild anzeigen Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Ultimateheroeswelt/Deutschlandradio
    3. Pinkernell Geschichte Frankreichs ab 1900
    4. Kalender Juni 1958 Uni Magdeburg
    5. Frankreich interveniert aus Eigeninteresse. In: Die Welt
    6. ccrh.revues.org CCRH
    7. Reseau Garibaldi la cellule Afrique de l’Elysée@1@2Vorlage:Toter Link/www.reseaugaribaldi.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bild anzeigen Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    8. Die Moral in der französischen Afrikapolitik (Memento des Originals vom 14. Oktober 2007 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-aussenpolitik.de (PDF; 180 kB) In: Deutsche Außenpolitik
    9. Verteidigungsabkommen@1@2Vorlage:Toter Link/www.cotedivoire-pr.ci (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bild anzeigen Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF) cotedivory
    10. À qui profitent les mines d’or? (Memento des Originals vom 12. November 2008 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/alternatives-international.net Les Alternatives
    11. Le franc CFA fille du pacte colonial français TogoSite
    12. La troublante réalité du pacte@1@2Vorlage:Toter Link/www.anci.ci (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bild anzeigen Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF) anci
    13. Les principes flous du pacte colonial et l’historicisme de la chiraquie. (Memento des Originals vom 18. April 2012 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.africa-humanvoice.org Africa-humanvoice
    14. Afrique: Le pacte colonial et la monnaie de servitude qu’est le Franc CFA. N djamena Matin
    15. Jean-Christophe Mitterrand in der französischsprachigen Wikipedia
    16. La coopération française entre ravalement et réforme. In: Le Monde diplomatique
    17. a b What is Franc Area? Banque de France
    18. Währungen der Länder und Territorien der Zone Franc und ausgebende Institute. (PDF; 10 kB) Banque de France
    19. CFA – The Grip France won’t let go. In: The New African
    20. a b Rat der Europäischen Union: Entscheidung des Rates vom 23. November 1998 über Wechselkursfragen in Zusammenhang mit dem CFA-Franc und dem Komoren-Franc (PDF)
    21. Stellungnahme der europäischen Zentralbank (PDF; 39 kB) auf Ersuchen des Rates der Europäischen Union zu einer Empfehlung für eine Entscheidung des Rates über Wechselkursfragen in Zusammenhang mit dem CFA-Franc und dem Komoren-Franc
    22. EcoFin-Sitzungsprotokoll@1@2Vorlage:Toter Link/ue.eu.int (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bild anzeigen Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    23. EcoFin: Sitzungsprotokoll zur Entscheidung des EU-Rates über Wechselkursfragen in Zusammenhang mit dem CFA-Franc und dem Komoren-Franc@1@2Vorlage:Toter Link/ue.eu.int (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bild anzeigen Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    24. Kooperationsabkommen zwischen der Republik Frankreich und den Mitgliedsrepubliken der westafrikanischen Währungsunion, Artikel 10 Banque de France
    25. The devil is in the details
    26. Challenges facing the CFA-Franc. (PDF) BNP Paribas
    27. 13. Januar 2004 (Memento des Originals vom 19. Oktober 2007 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.senegal-info.de Senegal-Info.de
    28. Deutsche Fassung. (Memento des Originals vom 23. Februar 2008 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/afrika.heim.at In: Le Monde, 14. April 2000
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    31. 1958–2008: 50 ans de République Françafricaine. (Memento des Originals vom 19. Dezember 2008 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.liberationafrique.org In: Afrique Liberation
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    72. EU-Fangflotten fischen Gewässer in Westafrika leer. (Memento des Originals vom 15. Juli 2009 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.umweltjournal.de Umweltjournal
    73. Die Ausplünderung Westafrikas (Memento des Originals vom 4. Juni 2008 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.inwent.org INWENT
    74. Flüchtlinge statt Fisch. In: FOCUS online
    75. EU-Flotte beutet westafrikanische Küste aus. In: Deutsche Welle
    76. The State of worlds Children 2004. UNICEF
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    87. CFA-Overview 2007 (PDF; 211 kB) Banque de France
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