zurück

 

13. April 2020

Es geht weiter – trotz COVID-19

Die COVID-19-Pandemie hat auch unser ‚Biblio- und Mediathekprojekt 2020‘ in #Togo lahmgelegt. Und das zu einem Zeitpunkt, wo wir sogar einen besseren Standort Dank des dortigen Bischofs in Aussicht hatten. Hier können wir nur hoffen, dass sich die Lage bis Jahresende so ändert, dass wir mit vereinten Kräften loslegen können. Durch den Projektumfang ist aber klar, dass wir auch aktiv vor Ort sein müssen, was mit Stand heute einfach nicht realisierbar ist. Nach Rücksprache mit Projektpartnern in Ghana, Kamerun und Südsudan haben wir uns – bei unserer ersten Online-Sitzung- entschlossen den Ablaufplan dahingehend zu ändern, dass wir die kleineren, aber nicht unwichtigeren Projekte vorziehen, da wir hier nicht zwingend persönlich vor Ort sein müssen. Und wir auf Grund der bisherigen Projekterfahrungen mit den örtlichen Partnern uns darauf verlassen können, dass sowohl Mittelverwendung, als auch die Dokumentierung mittels Bildern/ Videos reibungslos läuft. Wir fördern als erstes Projekt den Aufbau einer Hühnerfarm am Kindergarten Saint Antoine (Nyir’umushinga, Huye Distrikt, Ngoma-Sektor) in Ruanda. Der Eigenanteil liegt bei 1.500 Euro, die Fördersumme bei 8.500 Euro. Bis dieses Projekt sich selbst trägt, wird es maximal drei Jahre dauern. Die Projektziele sind recht ähnlich den schon durchgeführten Schweinefarmprojekte. Am Anfang bietet die Hühnerfarm eine Arbeitsstelle und dient der Eigenversorgung. Erste Eierüberschüsse können verkauft werden (Eltern, Mitarbeiter, Nahgebiet) und tragen zum Erhalt und Ausbau des Kindergartens bei. Bei wachsenden Stückzahlen gibt es mehr Einstellungen und der Versuch neuen Absatz auch mit Geflügel selbst zu erreichen. Die nun neu Angestellten kommen zu Arbeit und Lohn, den sie u.a. für den Kindergarten-/ Schulbesuch ihrer eigenen Kinder benötigen. Eier und Geflügel in der Nahversorgungskette sind zudem gute Ansatzmöglichkeiten die Unterernährung effektiv zu bekämpfen. Aus einem bescheidenen Anfang kann so etwas großes für viele Menschen werden. Projektpartner ist, wie so häufig in Ruanda, Sr. Helene Mukarunyana von der Katholischen Diözese von Butare. Wir wünschen uns von Herzen, dass diesem Projekt Erfolg beschieden sein wird. Der „Grundstein“ ist gelegt, die Arbeiten sind am Laufen und der Start der Hühnerfarm könnte schon im Mai 2020 erfolgen. Weitere Projekte werden auch in 2020 sicherlich folgen. Und wir werden natürlich auch in den Staaten, in denen COVID-19 krassiert, ebenso prüfen, was und in welchem Umfang sich ggf. doch machen lässt. Es ist eine für alle schwierige Zeit, doch Glaube und Caritas werden auch hier Wege finden, gemeinsam zu helfen. Wir möchten an dieser Stelle wieder allen Cbr², die durch ihre Spenden diese Projekte erst ermöglicht haben, von Herzen Danke sagen.

 

Schlagworte dieses Artikels: Pressemitteilung

 

 

 

 

 

 

 

     
Deine Spende  

Spendenkonto für deine Überweisung: Pax-Bank Köln, CV-Afrika-Hilfe e.V., IBAN: DE 12 3706 0193 0016 8000 15, Bic: Genoded1Pax

     
Projektseiten   afrika4kids.de - Informationen für Kids und Junioren rund um Afrika! | karte-der-hoffnung.de - Altprojekte und Liste der Spender aus dem CV | afrikahilfe-die-etwas-bewirkt.de - Wir helfen, wo die Not am Größten ist
    CV-Afrika-Hilfe - die ersten Jahre, Zeitkapsel unserer ersten Homepage
     
Externe Links   CV - gemeinsam helfen wir mehr | Studieren im CV
     
Rechtl. Infos   Impressum | Datenschutz