Mit dem heutigen Silvestertag endet für uns ein Jahr, das vor allem eines gezeigt hat: Wenn Menschen zusammenstehen, wird Hilfe konkret.
Im Jahr 2025 konnten wir als CV-Afrika-Hilfe e.V. dank eurer Unterstützung Projekte im Umfang von rund 84.000 Euro umsetzen – Projekte, die nicht nur kurzfristig entlasten, sondern Perspektiven schaffen und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen.
Unser besonderer Dank gilt allen Cartellbrüdern, die diese Arbeit möglich machen. Ohne dieses Vertrauen, ohne Spenden, Kontakte, Veröffentlichungen, Ermutigung und das gemeinsame Dranbleiben wären viele Schritte nicht gegangen worden. 2025 war ein Jahr, in dem aus Zusagen Bauarbeiten wurden, aus Planungen echte Wasserversorgung – und aus Ideen konkrete Orte der Hoffnung.
Ein Schwerpunkt lag erneut auf Wasser – denn sauberes Trinkwasser ist Gesundheit, Würde und Zukunft. In Uganda konnten wir den Brunnenbau an der St. Joseph Kisaabwa Primary School unterstützen. In Kasota Village wurde an der St. Achileo Kasota Primary School ein Wasserprojekt vorangebracht, das den Schulalltag und die Hygiene nachhaltig verbessert. Auch in Togo entstand mit dem Wasserprojekt Imoussa ein Trinkwasserbrunnen, der den Alltag vieler Familien erleichtert. Darüber hinaus haben wir ein Wasserversorgungsprojekt für die Pfarrei Sankt Augustinus in Lukula in der Demokratischen Republik Kongo begleitet und in Kamerun das Wasserprojekt der St.-Mathias-Pfarrei in Dschang unterstützt – überall dort, wo Wasser nicht selbstverständlich aus dem Hahn kommt. Wo Wasser ist, braucht es auch sanitäre Infrastruktur. 2025 konnten wir den Latrinen-Bau an der St. Jude Kisawo Primary School mittragen. Besonders wichtig war uns auch das Projekt an der St. Mary’s Kabukolwa Primary School, wo Toilettenanlagen getrennt für Mädchen und Jungen geschaffen wurden – ein entscheidender Beitrag für Gesundheit, Schutz und regelmäßigen Schulbesuch. Ebenso zentral war die Förderung von Bildung und Lernorten. In Togo wurde am Schulbau St. Augustin gearbeitet, und in Uganda konnten wir den Neubau eines Schulgebäudes an der St Charles Lwanga Infant School in Kabawanga unterstützen. Wo neue Klassenräume entstehen, wächst die Chance, dass Kinder nicht nur anfangen, sondern auch dranbleiben – und damit langfristig ihre Möglichkeiten erweitern.
Zur Bildung gehört auch Ausbildung und Eigenständigkeit. Deshalb haben wir 2025 Nähmaschinen zur Ausbildung für das John Boss Seminary ermöglicht. Besonders hervorheben möchten wir außerdem die Projektlinie „Droits de femmes (Frauenrechte)“: Im Rahmen der Victoria-Rallye 2025 wurden in Äthiopien und Kenia zwei Schneiderwerkstätten sowie Gesundheitsunterweisungen unterstützt – ein Beitrag gegen Periodenarmut und für mehr Selbstbestimmung.
Neben Infrastruktur und Ausbildung war uns auch Gemeinschaft, Bewegung und Jugendförderung wichtig. In Okou (Togo) entstand ein Multifunktionsfeld, das Kindern und Jugendlichen Raum für Sport, Begegnung und Teamgeist gibt. Mit dem Projekt Ghana Youth Empowerment – in Kooperation mit dem DJK Sportverband Köln – konnten wir junge Menschen in Ghana stärken und neue Wege eröffnen.
Ein Teil unserer Arbeit richtet sich zudem an Menschen, die besonders leicht durchs Raster fallen. Dazu gehören die dauerhafte Unterstützung von Straßenkindern in Namibia sowie die Förderung der Franz-Gerbl-Schule im Südsudan. Es sind Projekte, die oft leise sind – aber genau dort wirken, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.
Auch die Unterstützung kirchlicher Gemeinden war 2025 ein wichtiger Baustein. So konnten wir Kirchenbänke für die St. Jude Sub Parish (Bugambe Catholic Parish) ermöglichen. Gerade in ländlichen Regionen sind Pfarreien häufig nicht nur Orte des Glaubens, sondern zugleich soziale Anlaufstellen, die Bildung, Beratung und Gemeinschaft zusammenhalten.
All diese Projekte stehen für ein gemeinsames Ziel: Menschen nicht abhängig zu machen, sondern zu stärken. Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet für uns, dass am Ende etwas bleibt – ein Brunnen, ein Klassenraum, eine Werkstatt, eine Toilette, ein Sportplatz. Und damit die Chance auf Gesundheit, Bildung, Würde und Zukunft.
Wir gehen dankbar aus 2025 heraus – und motiviert in das neue Jahr hinein. Wer unsere Arbeit weiter begleiten möchte, findet Einblicke in Projektschritte und Hintergründe auch auf unseren Kanälen bei Facebook und Instagram. Und wer helfen will, dass aus Hoffnung auch 2026 wieder konkrete Hilfe wird, ist herzlich eingeladen, die CV-Afrika-Hilfe e.V. weiterhin zu unterstützen – durch Spenden, Weitererzählen und Gebet.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch, einen gesegneten Jahreswechsel und ein friedliches, gesundes Jahr 2026. 🍀🤝
CV-Afrika-Hilfe e.V.
Hilfe zur Selbsthilfe. Perspektiven schaffen. Gemeinsam handeln.
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